Bei den Handball Löwen Heitersheim verlor man in der Schlusssekunde mit 33:32 (18:16).
Mit dem Sieg der Löwen rückt in der unteren Tabellenregion nun alles noch enger zusammen und verspricht für die kommenden Begegnungen einiges an Spannung.
„So eine Niederlage mit dem letzten Wurf tut extrem weh, letztlich waren es über das gesamte Spiel gesehen vorne wie hinten in Summe zu viele Fehler. Von uns. Alleine in den letzten drei Minuten vergeben wir drei freie Chancen und hätten das Ding dadurch ziehen können“, so ein enttäuschter Kapitän Yannick Mild.
Die Aldner hatten gerade zu Beginn Probleme mit der schnellen Mitte der Gastgeber. Bis zur Auszeit in der 15. Minute kassierte man dadurch bereits 6 Gegentore. Danach verteidigte man dies besser. In der Abwehr verteidigte man gut, jedoch bekam man dann beim Zeitspiel oder nach langer Abwehrphase doch noch einen Gegentreffer. Gerade die Abschlüsse über den Kreis und auf Rückraum rechts, bereiteten Probleme.
Im Angriff konnte man sich immer wieder Chancen und Tore erspielen. Mitte der ersten Halbzeit führte Heitersheim mit 4 Toren.
Bis zur Pause verkürzte der TuS auf 18:16.
Somit stand einer spannenden zweiten Hälfte nichts im Weg.
Die Löwen starteten besser in diese und konnten schnell wieder auf 4 Tore davon ziehen.
Die Aldner kämpften sich aber zurück und konnten den Vorsprung wieder verkürzen. Beim Stand von 29:25 in der 46. Minute nahmen die Aldner eine weitere Auszeit, die Wirkung zeigte. Vier Zeigerumdrehung später beim 31:28 besprachen sich die Löwen. Die Crunchtime war nun eingeleitet. Der TuS verkürzte und schaffte nach 57. Minuten den 32:32 Ausgleich. Nun folgten, die bereits angesprochen drei Minuten in den man die eigenen freien Chancen nicht nutzen konnte. Bei 59.08 nahm Marvin Schilling seine letzte Auszeit, welche jedoch nicht mit einem Torerfolg gekrönt wurde. Im Gegenzug bei 59.41 nahmen die Löwen ihre finale Auszeit, die mit dem Wurf in letzter Sekunde zum verdienten Sieg führte.
Somit herrschte große Freude auf der einen und große Enttäuschung auf der anderen Seite.
Für die Aldner gilt es die bittere Niederlage aufzuarbeiten den Kopf hoch zu nehmen und bereits im kommenden Heimspiel eine Wende einzuläuten. Geht es dann im nächsten Kellerduell gegen die HG Müllheim/Neuenburg.